XXXVI. “meditation”

 

Namaste! Ich weiss das dieses Thema für Menschen die noch keine Erfahrung mit Meditation gemacht haben etwas suspekt wirken mag, dennoch bin ich vollstens davon überzeugt dass es bei jedem wirkt, vielleicht dauert es eine Weile bis man wirklich versteht und erfährt was es bedeutet aber dann wirkt es richtig befreiend. In den letzten 3 Wochen hab ich mir die “heiligen Schriften” des Hinduismus und Buddhismus durchgelesen und bin zum Entschluss gekommen dass der einzig wahre Weg ins Niravana, wie auch Buddha das veräußert, die Meditation ist.

Beim Hinduismus ist man gezwungen an einen Gott glauben, der Buddhismus steht für das zwanglose, was es für mich einfach unglaublich zugänglich macht und meine eigene Erfahrung nur bestätigt. Natürlich darf man sich nicht die sofortige Wende erwarten, es hat mich jetzt fast 3 Jahre meines  Lebens gekostet bis ich wirklich mal erfahren durfte was es heißt wirklich zu meditieren, in eine Trance zu verfallen. Sobald der erste wahre Kontakt damit gemacht wird, beginnt dieser Prozess. Durch Yoga kann man sich sehr gut unterstützen und vorbereiten weil es einem hilft in dieser sitzenden Position zu verweilen, das heißt man gewinnt Beweglichkeit und Kraft zurück, sofern man sie nicht schon hat.

In anderen Worten es ist einfach als ob man ein Auto zum Service bringt, die Festplatte leert, man reinigt sein Gehirn oder besser gesagt man schärft seine Sinne für das jetzige Bewusstsein, was es nicht immer einfacher macht, weil man die Dinge öfters als sonst sehr klar erkennt und es einen dann auch erschrecken kann wie man alltägliche gesellschaftliche, soziale Dinge plötzlich anders betrachtet und sie einem eigentlich gar nie wirklich bewusst waren, bzw. nicht wahrgenommen wurden. Was es dann anstrengend macht ist die Aufarbeitung von bereits erlebten Sachen und da kommen, logisch, immer wieder neue Ereignisse hinzu, das heißt es dauert immer bis man in die Tiefe kommt und wirklich ein Wohlbefinden empfindet, aber hat man das einmal erreicht, macht es richtig süchtig und man strebt danach noch tiefer zu gehen, weil es danach unglaublich befreiend wirkt und man sehr aufmerksam ist, speziell das zuhören fällt einem besonders leicht, um ein Beispiel zu nennen. Aber auch schon während der Meditation wird es als äußerst angenehm empfunden. Eine gewisse Hingabe ist erforderlich aber man wächst stetig daran.

 

„Meine Meditationen sind furchtbar. Ich bin dauernd abgelenkt, denke an alles Mögliche, meine Glieder tun weh und ich schlafe immer ein.”
Der Lehrer antwortete schlicht: „Das geht vorüber.”

Eine Woche später kam der Schüler wieder und sagte:
„Meine Meditationen sind herrlich, ich bin total klar, konzentriert und im Frieden.”
Der Lehrer antwortete schlicht: „Das geht vorüber.”

Bei der Meditation geht es darum, die Wahrheit in jedem Augenblick zu sehen – nicht die absolute Wahrheit, sondern in jedem Moment das Wahre und Unwahre.

Jiddu Krishnamurti

 

 

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