XXIV. “no stoppin”

 

Hallo Leute. Ein bekannter von mir hatte mal einen schweren Unfall, es hieß, dass er nicht mehr richtig laufen kann und ein leben lang eingeschränkt bleibt. Er hat sich dann “no stoppin” auf seinen Fuß tattoowieren lassen. Ich fand es sehr motivierend, weil ich mir dachte was er wohl durchgemacht hat und jetzt aber wieder alles machen kann, weil er sich nicht aufgegeben hat und sein unbändiger Wille sich bezahlt gemacht hat. Es gibt oft Momente in denen ich alles in Frage stelle und auch zweifle, aber solche Leute geben mir Kraft einfach weiter zu machen und nicht zu viel nachzudenken. Das Leben ist nun mal zu kurz.

“Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende.”

Oscar Wilde

XVI. “the brain”

 

Das Gehirn ist für alles offen. Das Gehirn ist gleichgültig. Das sind zwei wesentliche Grundthesen die renommierte Gehirnforscher herausgefunden haben. Das Gehirn will Effekte, die als emotional positiv bewertet wurden. Jetzt gibt es unterschiedliche Menschen, aber jeder ist auf der selben Suche, eben nach diesem positiven Effekt.

Heute ist mein 7ter Tag und meine erste Woche ist geschafft. Ich hab heute fast 2 Stunden praktiziert und ich kann auf jeden Fall diesen positiven Effekt spüren, mehrere mentale Muster kommen immer wieder hoch aber die Yogapraxis löscht die negativen mentalen Muster einfach aus.

“Auch die Fokussierung auf feine Sinneswahrnehmung führt einen stabilen Zustand des Geistes herbei” Patanjali

Natürlich hab ich auch immer wieder Gedanken, hier alles zu verwerfen und stelle alles in Frage, aber genau das mach ich bei allen anderen Dingen im Leben auch und diese Jahreschallenge soll mir auch einen gewissen Schliff geben und mir dabei helfen eine mentale Konstanz zu entwickeln.

 

XI.

 

Namaste!

Heute ist der 2te Tag meiner “Challenge” und ich muss sagen, dass ich echt ein wenig geschlagen war von meiner gestrigen Arbeitsnacht im Casino. Es ist dann echt ein wenig mühsam sich auf die Praxis einzulassen, doch man kann mit ganz einfachen Dingen starten und sich dann langsam steigern und auf einmal hat man schon vergessen warum man keine Lust dazu hatte. Ich versuche meine Praxis auch ein wenig abwechslungsreich zu gestalten, in dem ich auch unterschiedliche Studios besuche und nicht immer alleine praktiziere.

“Die Körperübung im Yoga ist gekennzeichnet durch Stabilität und Leichtigkeit. Finde dafür eine passende Anstrengung und löse überflüssige Anspannung. Dann fließt dein Atem” YOGA -SUTRA 2.46-47

Ich kann nur sagen, man versteht diesen Satz erst nach geraumer Zeit, weil man Anfangs einfach noch viel zu stark mit anderen Dingen beschäftigt ist und auch gar nicht diese Konzentration aufs wesentliche aufbringen kann. Außerdem fehlt uns Menschen meistens grundlegend die richtige Technik zum Atmen. Als wir geboren wurden, haben wir es richtig gemacht, doch dann leider verlernt.

Es heißt es gibt 8,400,000 Asanas und es müssen alle durchlaufen werden vor der Befreiung aus dem Zyklus der Geburt und des Todes. Damit meint man auch sämtliche Vorstufen bevor man es dann wirklich schafft eine Asana perfekt auszuführen.