XVII. “pottery”

 

Hallo zusammen. Hab mich heute neben meiner täglichen Praxis von “Asanas” auf etwas spezielles eingelassen. Ich hatte die Gelegenheit bei einem Keramiker, einer der besten seines Faches (Thomas Bohle), zu töpfern. Die Arbeit mit Ton ist etwas ganz besonderes und hat was meditatives, weil man sich extrem auf seine Hände konzentriert und sich der Ton äußerst sensibel verhält. Nach 3 Stunden and der Scheibe war ich regelrecht ausgepowert, spürte aber auch wie befreiend diese Arbeit ist. Es war eine super Erfahrung und ich kann es jedem weiterempfehlen, denn der Schaffensprozess ist wirklich erfüllend.

“Der Kluge lernt aus allem und jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiss schon alles besser” Sokrates

XIII. “basics”

 

Hallo Leute. Tag 4 meiner Challenge. Hab heute ca. 60min Yoga gemacht, konzentrierte mich dabei sehr gut, ich beginne immer mit ganz einfachen Asanas im Sitzen, Auflockerungsübungen “loosening practises” und auf jeden Fall mindestens 12 Durchgänge vom klassischen Sonnengruß, er deckt den ganzen Körper ab und man kann ihn immer und überall machen.

Ich möchte nochmal auf Grundlagen eingehen, weil sie immens wichtig sind und man sie verinnerlichen sollte für die ganze Praxis.

  • Atmung: Immer durch die Nase Atmen, außer das Gegenteilige wird verlangt, kommt aber nur bei ein paar wenigen Atemübungen vor.
  • Bewusstsein: Der Zweck der Asana´s liegt darin, alle Sinne zu integrieren um die Dinge wahrnehmen zu können die im Körper passieren.
  • Links und Rechts: Immer beide Seiten praktizieren um auszugleichen und harmonisieren.
  • Belastung: Auf jeden Fall nicht überlasten oder überdehnen, nicht verkrampfen, kurz gesagt man sollte immer durch die Nase Atmen können.
  • Altersgruppe: Alle =)

XII. “breath”

 

Tag 3. Ich realisiere mehr und mehr welcher Mensch ich sein will. War das zu poetisch? Spass bei Seite. Ich kann natürlich von meiner geistigen Entwicklung noch nicht so viel erzählen, dafür ist es noch zu früh. Meine Gefühlsleben ist unverändert würde ich mal sagen. “Ups and downs” oder ” a uf und ab  ” wie wir in Vorarlberg sagen würden, wenn ich es beschreiben müsste. Ich kann auf jeden Fall nicht von einer Erleuchtung sprechen. Was ich aber sagen kann, nach ca. 20 monatiger Praxis von “Asana´s” und einigen Atemübungen , die physische Entwicklung ist enorm zu spüren. Man kann sich mehr und mehr verbiegen und strecken, Verspannungen lösen sich definitiv und eine erhebliche Stärkung des gesamten Körpers ist spürbar. Nichts neues !

“Atemübungen, die eine Betonung und Verlängerung des Ausatmung einschließen, können dazu dienen, unseren Geist ruhiger werden zu lassen” Yoga-Sutra 1.34

Viele Sportler, vor allem Apnoetaucher (Tauchen ohne Sauerstoffzufuhr) nutzen diese Methoden der Yoga Atemübungen um nicht in Panik zu geraten und die Atmung zu beherrschen.

X.

 

Namaste!

Ich kann es jetzt eigentlich kaum erwarten diese Reise zu starten und freue mich jetzt drauf loslegen zu können. Mir ist natürlich bewusst, dass ich nicht der erste bin, der jetzt auf die Idee kommt, eine Art “Yogachallenge” zu machen, doch ich denke einfach man kann es nicht oft genug publizieren, leben und ausprobieren. Davon bin ich überzeugt und das bewegt mich zu dieser Entscheidung.

“Je größer die Lebenserfahrung, desto deutlicher wird mir, dass der Mensch selbst die Ursache seines Glücks und Unglücks ist” Mahatma Gandhi

Ich möchte mit ein paar grundlegenden Dingen zur Yogapraxis beginnen. Kurz was geschichtliches. Das Yoga, was wir heute kennen, ist von tantrischen Zivilisationen entwickelt worden, die in Indien und vielen Teilen der Welt vor mehr als 10000 Jahren  existierten. Archäologische Ausgrabungen von Statuen (Shiva und Shakti),im heutigen Pakistan, beweisen die gelebte Praxis von Asanas und Meditation. Auf den Inschriften der Statuen befindet sich die Bezeichnung “Minakanna”, welche auf die Askese und selbstdisziplinierte Lebensweise der damaligen Yogis, damals “Minas” genannt, hinweisen. Die Yogatechniken haben ihre Quelle im Tantra. Tantra ist eine Kombination aus 2 Wörtern, tanoti und trayati, welche Erweiterung und Befreiung bedeuten. Yoga entstand als die Menschheit ihr spirituelles Potential realisierte, indem sie begannen jene Techniken zu entwickeln und zu verbessern.

Es geht jetzt mal darum die Praxis zu intensivieren und eine tägliche Routine zu bekommen und den Körper mal richtig zu reinigen. Das bedeutet, Asana, Asana, Asana, zur jeder freien Zeit, egal an welchem Ort. Hier beginne ich nicht bei Null, dennoch kann man nie zu viel machen. Das schwierigste wird 100% auf Alkohol zu verzichten, weil es bei uns so normal ist etwas zu trinken und man ständig in solche Situationen hinein gerät. Betäubende Stimulanzien bringen starkes Ungleichgewicht in die Praxis und verhindern den Progress. Teil meiner Praxis wird mehr und mehr die Meditation sein, um wirklich auch den mentalen Effekt wirklich wahrnehmen zu können. Ich durfte schon einige Erfahrungen damit machen, aber ich bin gespannt, was ich nach,  ich sag mal 100 Tagen so darüber berichten kann. Ich bin hochmotiviert und die Praxis fiel mir heute natürlich besonders leicht. Von Nebenwirkungen kann ich leider noch nicht groß berichten, ist noch zu früh.