XXXXV. “the will”

Hallo Leute. Melde mich mal wieder zurück. Das heutige Thema, dass mich schon länger beschäftigt im Laufe meines Yogaweges, ist der Wille. Wir wissen ja heutzutage sehr viel, das heisst wir können vieles sehr schnell herausfinden. Was wir nur die wenigsten wissen ist wie man Reich wird oder ein glückliches Leben führt. Das Internet ist voll mit coaches, die einem erzählen wie man Reich werden kann, wo sich einer wie ich aber die Frage stellt: “Warum hat man es dann noch nötig hat sich im Internet zu zeigen?” Irgendwie passt das nicht ganz so zusammen. Das nächste witzige ist wie einem Leute erzählen wollen, dass man mit Arbeit reich werden kann bevor man 65 Jahre alt ist. Mein persönliches Ziel war es nie, dennoch muss ich zugeben, dass diese Freiheit finanziell unabhängig zu sein einen großen Luxus bedeuten würde. Ich kann leider nicht beurteilen wie hoch der Preis dafür ist. Es gilt einfach zu verfolgen was man will und sich davon zu trennen was man nicht will.

“Wer nicht kann was er will, muss wollen, was er kann. Denn das zu wollen, was er nicht kann, wäre töricht.”

Leonardo da Vinci

 

Ich gehe jetzt schon eine ganze Weile meinen Yogapfad und bin vollstens davon überzeugt, dass es sich in erster Linie darum geht einen unbändigen Wille zu haben. Nur so kann man seine Träume verwirklichen und seine persönlichen Ziele erreichen. Dazu braucht man keinen Studienabschluss, keine Beziehung, kein Netzwerk. Das einzige was man benötigt ist in einem selbst vorhanden. Der Wille. Wer will, der kann. Die meisten würden sagen es klingt spirituell, darf es auch, denn es geht auch um den innerlichen Geist, der einem sagt zu was man fähig ist und einen antreibt. Grundvoraussetzung ist auf ihn zu hören und die Veränderungen zuzulassen. Es fühlt sich oft sehr komisch an, wenn man seine Komfortzone verlässt, es genügt schon der Gedanke, sind wir von Existenzängsten geplagt. Etwas kann ich garantieren. Verlässt man seine Komfortzone nicht, wird sich auch nie etwas ändern. Das Hamsterrad wird sich drehen und es wird eine müde  machen. Bis wir innerlich diese Stagnation akzeptiert haben und denn Schritt aus der Komfortzone nicht mehr wagen weil wir zu alt sind. Unfassbar wie wichtig wir uns nehmen. Ich spreche von wir weil es einfach die Mehrheit der Menschen in der westlichen Welt betrifft. Wäre dem nicht so, würden einem die meisten gut zureden wenn man von Ideen spricht. Das passiert aber leider nicht, ganz im Gegenteil, es wird einem immer alles zur Nichte gemacht und schlecht geredet, einfach abtrainiert. Man kann die Gesellschaft als Trainer sehen, den eigenen Willen zu stärken. Doch eines ist klar, zu viel Training ist auch nicht gut. Es braucht auch Ruhe, am besten in Form von Meditation, Atemübungen und Schlaf.

“Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft, viel mehr aus unbeugsamen Willen.”

Gandhi

XXVIII. “Zeit”

 

Zeit. Eine vom Menschen geschaffene physikalische Größe. Jeder “weiss” im Grunde was es bedeutet, doch müsste man es einem Fragenden erklären, trau ich mich zu behaupten, dass man sich schwer tun würde, obwohl man ständig von ihr getrieben wird und es jeden betrifft. Tut man es nicht, taucht man ab. “Die Zeit steht still”, jeder kennt dieses Gefühl. Man will aber so viel wie möglich erleben und merkt im gleichen Zug  wie einem die Zeit davon läuft, so fühlt es sich zumindest an. Also man bewegt sich in einem Raum in dem man sich immer überlegt was man als nächstes tut. Dazwischen schaffen wir uns Räume in denen die Zeit steht, d.h. wir tun etwas um diesen Raum zu schaffen um dieses Gefühl zu erlangen oder eben nichts zu denken. Das Gefühl im jetzt zu Leben. Ist es nicht total absurd, sich in diesem Hamsterrad der Fremdbestimmung zu bewegen? Sich ständig von der Zeit steuern zu lassen? Irgendwie wie ist es das schon, trotzdem lassen wir es zu.

Jemand hat mir mal gesagt, die Zeit würde uns wie ein Raubtier ein Leben lang verfolgen. Ich möchte viel lieber glauben, dass die Zeit unser Gefährte ist, der uns auf unserer Reise begleitet und uns daran erinnert, jeden Moment zu genießen, denn er wird nicht wiederkommen. Was wir hinterlassen ist nicht so wichtig wie die Art, wie wir gelebt haben. Denn letztlich […] sind wir alle nur sterblich.

Jean-Luc Picard