​XXXXII. “the power of love”

 

Zweifel. Der Antrieb unseres Geistes. Ohne Zweifel keine Kritik und ohne Kritik kein Streit. Ohne Streit keine Freiheit und ohne Freiheit kein Frieden. Manchmal wünsche ich mir anders zu sein, als ich bin. Nicht, dass ich wüsste wie ich sein will. Wüsste ich es könnte ich mich darauf konzentrieren zu werden wie ich sein will. Fängt man erst mal an sein dasein zu hinterfragen, dem Leben, der Existenz einen Sinn zu geben, wird man sich schnell bewusst, dass es das eine Rezept nicht gibt. Nichts neues im Grunde. Ich weiss.

Ich denke, dass der Schlüssel in der Kraft der Liebe liegt. Es ist ein Thema, dass einem sehr viel Spielraum lässt. Es ist individuell und jeder hat andere Vorstellungen darüber. Ich bin der Meinung, dass es einem sehr viel abverlangt, wirklich die Kraft der Liebe in sich fließen zu lassen. Es erfordert viel Mut und Bereitschaft zum Risiko. Mut sich einzugestehen was man wirklich will, Mut auf sich selbst zu vertrauen, Mut auf sich selbst zu hören und schlussendlich Mut zum Handeln. Mut zum Risiko. Die größte Angst, die wir in uns tragen, ist uns selbst zu sehen.  Sind wir doch oft so abgelenkt, verstopft mit Einflüssen so, dass gar kein Platz mehr für die Kraft der Liebe ist. So stark sie auch ist, die Kraft, sie braucht Raum und Platz für die volle Entfaltung.  Stellt euch vor, wir würden alle tun was wir lieben. Wie würde die Welt wohl aussehen? Eine neue Welt. Sie würde sich wandeln unsere alte Welt.

Vom Herzen kommen die Impulse was jetzt zu tun ist. Der Kopf will Sicherheit für die Zukunft. Der Weg, die Zukunft zu gestalten, nicht denken, sondern handeln in der Gegenwart.

“Wenn auf der Erde die Liebe herrschte, wären alle Gesetze entbehrlich”

Aristoteles